Unsere Geschichte

Nach der Einführung des NCS-Systems im Jahr 1979 wurde NCS schnell zur bevorzugten Farbreferenz für Architekten, Designer und für die Industrie weltweit. Der ikonische NCS Atlas existiert seit dem offiziellen Start. Auf dem Weg in die Gegenwart haben sich viele andere Produkte entwickelt, z.B. der meistverkaufte NCS 1950 Index, zusammen mit anderen innovativen Lösungen wie der Cloud-basierten Farbmanagementplattform CAPQ. Parallel zur Entwicklung des NCS-Angebots wird die Forschung zur Farbwahrnehmung und -kommunikation fortgesetzt.

JÄHrliche meilensteine

1611: Der erste bekannte Farbraum, der Forsius-Globus, stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde in „Physica“ von Aron Sigfrid Forsius veröffentlicht. Der Forsius-Globus gilt heute als Vorläufer des NCS-Farbraums.

1874: Die Theorie von Ewald Hearing über das „natürliche Ordnungssystem“ der Farbwahrnehmung ist die Grundlage von NCS.

1930: In den 30er Jahren begann Tryggve Johansson mit der Erforschung von Farben, basierend auf Herings Erkenntnissen.

1945: Zahlreiche Aktivitäten wurden gestartet, die schließlich zur Gründung des Unternehmens führen, das später als Scandinavian Colour Institute bekannt wird.

1952: Der von Architekturprofessor Sven Hesselgren entwickelte Farbatlas wird lanciert. Dies basierte auf Johanssons Ideen und wurde von Hesselgren erweitert.

1960: In den 60er Jahren begannen Dr. Anders Hård, Dr. L. Sivik und Dr. G. Tonnquist mit der Forschung, um dieses perfekte visuelle. Farbkommunikationssystem zu erreichen.

1978: Um eine kommerzielle Realisierung des NCS-Systems zu erreichen, wird das Unternehmen Scandinavian Colour Institute AB (jetzt NCS Colour AB) genannt. Målaremästarna (Verband schwedischer Maler) übernimmt die Inhaberschaft.

1979: Zwei Jahrzehnte später wurde das NCS-System als schwedischer nationaler Farbstandard (SIS) eingeführt. Das NCS-System wurde im NCS-Atlas mit einer Standardauswahl von 1 412 Farben dargestellt. Im Laufe der Forschung wurde die Auswahl an standardisierten Farben überarbeitet und erweitert.

1984: Weitere 118 Farben wurden dem NCS-System hinzugefügt.

1985: DIN Deutsches Institut für Normung e.V. (Deutsches Institut für Normung) bekräftigt in einer offiziellen Pressemitteilung im Dezember 1985 seine Unterstützung des NCS-Systems:
„Es ist unglaublich, dass es heute 1985/86 noch keine etablierte Metrikkonvention für Farbe gibt. Das Verständnis von Farbe ist noch weitgehend dem Zufall unterworfen. Um den Entscheidungsprozess zu erleichtern und ein Beispiel für ein Verständnis ohne nationale Selbstsucht zu setzen, hat das DIN Deutsches Institut für Normung eV beschlossen, das schwedische Farbsystem Natural Colour System zu unterstützen und das etablierte DIN-Farbsystem aufzugeben.“

1994: NCS – Natural Colour System®© wird als spanischer nationaler Farbstandard übernommen und erhält die ISO 9002-Zertifizierung für die Herstellung von NCS-Farbmustern.

1995: Ein Jahrzehnt später wurde die zweite Ausgabe der standardisierten NCS-Farben mit insgesamt 1 750 Farben auf den Markt gebracht. Die zweite Ausgabe konzentrierte sich ebenfalls auf umweltgeprüfte Pigmente gemäß EU-Richtlinien. Es wurde jedoch in erster Linie eine neue weltweit führende Farbgenauigkeit und -konsistenz eingeführt, die bis heute einzigartig ist.

1997: Die Wissenschaftler hinter dem NCS-System, Anders Hård, Lars Sivik und Gunnar Tonnquist, erhalten den AIC Judd Award für ihre außergewöhnliche Arbeit, die im NCS, dem Natural Colour System und seinem Atlas gipfelte. Die Forschung war geprägt von der phänomenologischen Analyse der Farberfahrung im Geiste Herings.

1998: ISO 9001-Zertifizierung für die Herstellung von NCS-Farbmustern.

2004: 200 neue Farben wurden hinzugefügt – insgesamt sind es jetzt 1,950. Das NCS-System wird als nationaler Farbstandard Südafrikas übernommen. NCS ist mittlerweile ein weltweiter Industriestandard.

2006: NCS Colour als Unternehmen ist schnell gewachsen und hat einen Exportanteil von 84%. Um der wachsenden internationalen Nachfrage und Expansion gerecht zu werden, gewinnt NCS Colour AB neue Eigentümer, um sich der Herausforderung zu stellen.

2009: Ein neues digitales Produkt kommt auf den Markt – der NCS Navigator, eine Webanwendung.

2011: Kolorierung, Präzision und Stabilität einer Farbe sind für die globale Industrie von entscheidender Bedeutung um die Kundenanforderungen zu erfüllen. NCS Colour Management ist eine Schlüssellösung für qualitätsbewusste Hersteller und Designer in aller Welt.

2013: Ein neues digitales Produkt wird weltweit eingeführt – der NCS Selector für Adobe, eine Erweiterung der Programmsoftware.

2014: NCS Core® wird als einzigartige cloudbasierte Lösung für das Farbmanagement in der Fertigungsindustrie eingeführt.

2015: Der drahtlose Farbleser NCS Colourpin wird eingeführt. Der NCS Colourpin wird über eine Smartphone-App betrieben und ist mit einem Cloud-basierten System verbunden, die eine sofortige Zuordnung jeder gescannten Oberfläche zu Millionen von Farbreferenzen ermöglicht.

2016: Mit mehr als 35 Jahren Erfahrung aus der Entwicklung führender Farbsysteme lanciert die NCS Group die Marke CAPQ mit ihren modernen Farbmanagementlösungen für die Entwicklung und Qualitätssicherung von Farben in der Fertigungsindustrie.

2019: Heute umfasst die NCS Standard Collection 1950 NCS Standardfarben. Mit dem NCS-System als Kern entwickelt NCS Colour weiterhin innovative Farblösungen und entwickelt im Rahmen des Farbmanagements sowohl physische als auch digitale Lösungen. Das NCS-System ist derzeit der nationale Farbstandard in Norwegen, Spanien, Südafrika und Schweden, wird als industrieübergreifende Farbsprache verwendet und ist in über 80 Ländern international vertreten.